Mitarbeiter sind für Unternehmen wichtiger als Aktionäre

Die Aussage, dass Mitarbeiter für den Unternehmenserfolg wichtiger sind als Aktionäre trifft in mehrfacher Hinsicht zu.
Auf der einen Seite bedeutet sie, dass Mitarbeiter, gerade in der wissensbasierten Dienstleistungswirtschaft, eine wesentliche Schlüsselressource für das Unternehmen sind. Gut ausgebildete und wirksame Mitarbeiter repräsentieren das Unternehmen positiv und bringen eine Marke zum strahlen. Andererseits werden Mitarbeiter die entgegen ihrer Präferenzen, Kompetenzen und Überzeugungen eingesetzt sind oder die einfach nur unmotiviert ihren Job abreißen das Ansehen des Unternehmens nach außen ruinieren.
Folglich gibt keine wichtigere Aufgabe in der Unternehmensführung, als Mitarbeiter zu befähigen, ihren Job jeden Tag ein klein wenig besser zu machen. Es kann nicht die Aufgaben von Führung sein, operative Tätigkeiten routinierter zu können als die Mitarbeiter und das denen auch noch ständig zu beweisen. Auf Steve Jobs geht die Aussage zurück, dass es ziemlich dumm sei, viel Geld für kluge Mitarbeiter auszugeben und denen dann im Detail vorzuschreiben, wie sie ihre Arbeit machen sollen. Dem stimme ich in dem Maße zu, als es um das „Wie“ und das „Was“ geht. Das „Warum“ muss klar und für alle nachvollziehbar vom Management vorgelebt werden. Unsicherheiten im „Warum“ eines Unternehmens bringen eine Marke um. In diesem Sinne ist die Aufgabe von Führung motivierende Arbeitsbedingungen herzustellen und Barrieren aus dem Weg zu räumen.
Was hat das jetzt mit Digitalisierung zu tun?
Ich habe gelernt, dass die Digitalisierung, pragmatisch betrachtet, vor allem auf drei Ebenen wirksam wir. Erstens auf der Ebene der Effektivität – Tun wir das Richtige? – Hier stehen Geschäftsmodelle in Frage.
Zweitens auf der Ebene der Effizient – Befüllen wir das Geschäftsmodell mit den richtigen Prozessen? Und zu guter Letzt, als Schwenk zum Thema; Auf der Ebene der Haltung und der Kultur. Haltung und Kultur beschreibt die Art wie wir führen. Digitalisierung ist geprägt vom Empowerment, Führung, die Befähigen will, muss coachen und kann nicht hierarchisch anweisen.
Für mich gilt beim Personal der Grundsatz: „Vertrauen bindet“, Nur wenn unsere Mitarbeiter das Vertrauen zu uns haben, dass sie mit ihren Themen und Problemen, Fehlern und Schwächen zu uns kommen können, dann werden wir sie ausreichend kennen lernen, um ihre Stärken richtig einschätzen zu können. Und nur wenn wir ihre Stärken kennen, dann werden wir unsere Mitarbeiter optimal einsetzen.
Dazu gehört der Aufwand sich auf Menschen einzulassen und Konsequenz, wenn dieses Vertrauen nicht mehr besteht. Diesen Aspekt kann ich hier nicht ausblenden.
Frühzeitige Konsequenz ist wichtig. Wenn wir einem Mitarbeiter kleinere „Parkunfälle“ durchgehen lassen, dann werden über kurz oder lang größere Schäden entstehen. Es ist wichtig, dass konsequent beobachtet wird und wir coachen, ohne zu gängeln. Dabei ist es wichtig, beim Delegieren stark darauf zu achten, dass alle Information und und der Beweggrund der Aufgabe mit kommuniziert wird. Gerade der Beweggrund ist wichtig, damit Mitarbeiter  verstehen, welche Wege sie nicht gehen müssen.
Eine wichtige Erkenntnis, die bei mir zu mehr Gelassenheit geführt hat ist, dass bisher ausnahmslos alle neuen Mitarbeiter meiner Unternehmen nach ca. 6 Monaten in ein Motivationsloch gefallen sind. Es ist unsere Aufgabe als Führungskäfte, diese Situation in der Einarbeitungsplanung zu berücksichtigen.
Wenn man Mitarbeitern echte Möglichkeiten zur Partizipation  z.B. an der Prozessentwicklung unseres Beratungsansatzes  bietet, dann entstehen unglaubliche Potenziale und echter Flow. Bei Fscon legen wir Wert darauf, dass unser Leitmotiv „Enjoying communication“ aus der Möglichkeit zum Gestalten entsteht. So habe ich schon so manche positive Überraschung erlebt.
Mitarbeiterführung bedeutet eben auch: „Hilfe zur Selbsthilfe“ bieten.

Zuhören um zu verstehen

Kennen Sie die Situation? Sie befinden sich in einem Gespräch mit einem potenziell interessanten Menschen und stellen fest, dass dieser jede Atempause nutzt um ihnen zu erwidern. So ging es meinen Gesprächspartnern mit mir lange auch. Ich war so überzeugt von meinen Ideen, dass ich jeder Gelegenheit nutzen wollte, meine geistigen Ergüsse vor allen auszubreiten. Irgendwann habe ich erkannt, das diese Eigenschaft mich bremst.
Da ich immer darauf geachtet habe, wann ein guter Zeitpunkt ist, einzuhaken, war ich mehr damit beschäftigt Einstiegslücken zu suchen, als dem Gespräch zu folgen. Ein am Ende frustierendes Erlebnis für alle Beteiligten.
Manchen wir gemeinsam ein Experiment: Versuchen Sie in den nächsten Gesprächen, speziell mit Kunden, Kollegen oder Freunden, darauf unvoreingenommen an deren Sichtweise und Argumente heranzugehen. Konzentrieren Sie sich auf ihren Gesprächspartner und das was er sagt. Fragen Sie, ob sie das gesagte richtig verstanden haben und vergleichen Sie es mit ihrem eigenen Bild. Dann erst antworten Sie.
Sie werden feststellen, dass „Zuhören um zu verstehen“ zwei Dinge bewirkt.
Erstens: Sie werden viel mehr wertvolle Informationen erhalten als heute und verbessern damit ihre Ausgangslage.
Zweitens: Sie werden kompetenter wahrgenommen und gelten als angenehmer Gesprächspartner.

Viel Erfolg beim ausprobieren

Worum es mir geht

Auf der Suche nach dem übergeordneten Bezug meines Lebens zu den verschiedenen Aufgaben, Interessen und Projekten, die meine bisherige Entwicklung prägen stoße ich, quasi als „Klammer“, auf die Aufgabe, „Andere zu befähigen zu wachsen“.
Dieses „Empowerment“, das auch ein wesentlicher Treiber und Faktor der „vierten Industriellen Revolution“ zu sein scheint, ist einer meiner wesentlichsten Motivatoren.
Meine Tätigkeit als Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland, des größten Zusammenschlusses junger Unternehmer und Führungskräfte, war maßgeblich durch diesen Antrieb initiiert.
Verstanden habe ich das jedoch erst viel später.
#empower2groth, als die Befähigung zu persönlichem, intellektuellem oder kognitivem Wachstum findet außerhalb der Komfortzone menschlichen Handelns statt. Es ist geprägt von dem Mut Grenzen zu überschreiten und besser werden zu wollen. Ich möchte hier meine persönlichen und institutionellen Erfahrungen und Erkenntnisse mit den Anstößen zu persönlichem Wachstum teilen und freue mich auf Denkanstöße und Kritik und neue Erkenntnisse.  
Ich bin meiner beruflichen Praxis als Vorstand der FScon AG, einem Beratungsunternehmen für Telekommunikation ständig mit dem Thema Mobiles Arbeiten konfrontiert. Durch mein Büro in der Nähe Münchens und meinen Wohnort in Flensburg betrifft das auch mich selbst sehr konkret. Wenn man sich dann intensiver mit dem Thema „Digitales Nomadentum“ beschäftigt, stellt man fest, dass hiermit in erster Linie das Berufsbild des Reisebloggers gemeint ist. Davon möchte ich mich ein wenig abheben.
Es gibt gerade im Management eine Vielzahl von Menschen, die kontinuierlich „on the Road“ sind ihre Unternehmen, Teams und Projekte mobil führen.
Ich möchte hier meine ganz persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse beim Führen aus der Ferne teilen und freue mich auf Anregeungen, spannende Diskussionen und neue Erfahrungen.
„empower2groth“ ist für mich keine Einbahnstraße, sondern, für mich, die Möglichkeit zu wachsen, während ich meine Erfahrungen teile.

Der Mensch in einer digitalen Welt

Die vierte industrielle Revolution, oder „Industrie 4.0“ wie die Digitalisierung unseres Wirtschaftssystems auch genannt wird weckt in vielen Menschen Ängste und Besorgnis. wie der mechanische Webstuhl im 18. Jahrhundert das Handwerk der Weber ersetzte und der Roboter im 20. Jahrhundert das Fließband in der industriellen Massenproduktion übernahm, so werden auch mit Blick auf die nahe Zukunft Ängste wach, die Aufgaben der Menschen würden von Maschinen übernommen.

Diese Befürchtungen sind allzu menschlich und müssen ernst genommen werden.
Gesamtgesellschaftlich sind sie unbegründet. Der Blick auf die Geschichte lehrt, dass Aufgaben die von Menschen zu Maschinen transferiert werden in der Folge zu einer Erhöhung des Bildungsniveaus und daraufhin zu einer Steigerung des Wohlstandes führen. Ein zweiter Aspekt ist, dass wir dazu neigen, Strategie vom Status Quo zu denken und dabei unterlassen, unsere strategischen Überlegungen in den Kontext des zukünftigen Szenarios zu stellen.
Die positive Nachricht ist; In einer digitalen Zukunft werden „menschliche“ Fähigkeiten wichtiger, zukunftsfähig sind die Menschen, die „Erzählen“, „Vorausdenken“ und „Erfühlen“ können. Die „Automatisierung“ des Menschen kann den Wettlauf mit den Computern nur verlieren und wird den Fokus auf Berufe lenken, in den Menschen für Menschen arbeiten. Diese Form von Arbeit wird und muss eine Aufwertung erfahren.
Die Verlagerung von Standardaufgaben auf Computer schafft uns auch bei schrumpfenden und alternden Gesellschaften die dafür notwendigen „Freiräume“.

empower2groth – Wie aus einer Leidenschaft eine Berufung wird

Industrie 4.0 steht, für mich, im Kern für „Empowerment“, für Befähigung. Befähigung durch Social Media zum Berichterstatter zu werden. Die Befähigung, durch individualisierte Produktionsprozesse und Fertigungstechniken neue Produkte zu erschaffen. Durch Kommunikationstechnik und mobile Datenkommunikation das Leben in die eigenen Hände zu nehmen und zum Beispiel als „Digitaler Nomade“ arbeitend die Welt zu entdecken. Diese „Demokratisierung“ von Meinungsbildung, Produktion und Freiheit bedingt eine große Verantwortung des Einzelnen und auch das beideutet „Empowering“. Die Befähigung zu wachsen und der Freiheit gerecht zu werden. Das ist meine große Leidenschaft und das Grundthema, auch meines wirtschaftlichen, Handelns. Menschen zu befähigen zu wachsen.

Ich bin Unternehmer, Telekommunikationsexperte und Remote-Leader, also Nomade mit Führungsverantwortung.

Meine Neugier und Reiselust brachten ihn in fast alle Länder Europas, in den Nahen Osten, nach Nord-, Mittel- und Südamerika, Afrika und Asien.

Als langjähriges Mitglied des Bundesvorstandes und Bundesvorsitzender 2012 der Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V. (dem größten Verband junger Unternehmer und Führungskräfte in Deutschland) habe ich Führungserfahrung im Bereich der Interessenvertretung mittelständischer Wirtschaft im politischen Umfeld sammeln können und war durch das Pendeln zwischen München und Berlin den Themen Mobilität und neue Formen der Arbeit konfrontiert.
Daraus folgte eine persönliche Leidenschaft für die Themen „Mobiles Arbeiten“, „Führung bei verteilten Standorten“ und „Virtualisierte Kommunikation“ . Sein Schwerpunkt liegt dabei nicht auf den technischen Anforderungen und Grundlagen, sondern auf den gesellschaftlichen und sozialen Prozessen.

Heute lebe ich in Flensburg und München, im ICE, in Hotels und im Internet.